1.
Familienfest am 27. August 2010
2.
Neue Mitarbeiter im TKO
3.
Praxisferien vom 10. bis 25. Juli 2010
NEU: Mit
4. IMSI zur Spermienauswahl
und
5.
Polarisationsmikroskopie
zur Eizellbeurteilung
Erfolgschancen bei ICSI erhöhen
6. Überprüfungen
1. Am 27. August 2010 ab 15.00 Uhr
ist wieder unser jährliches Familienfest auf der Wiese und im Zelt gegenüber
dem TKO – Gebäude geplant! Viele haben schon zugesagt. Wir freuen uns auf alle,
die vorbeischauen!
Wer´s noch nicht kennt, kann sich gern unter
Tel. 0441 – 2489091
erkundigen und sein Kommen ankündigen.
Bilder sowie das Waffelrezept unter dem Menuepunkt
„ Familienfest“ !
2. Neues Gesicht im TKO
Gemeinsam mit der Frauenklinik des St. Johannes-
Hospitals in Varel bilden wir Frauenärzte im Schwerpunkt „Gynäkologische
Endokrinologie und Reproduktionsmedizin“ aus.
Frau Dr. med. J. Holländer ist Fachärztin für
Frauenheilkunde und möchte diese Zusatzbezeichnung erwerben. Wir freuen uns,
dass sie in Zukunft neben ihrer Klinikarbeit regelmäßig bei uns tätig sein
wird.
Dr. J. Holländer
3. Praxisferien
Vom
10. bis 25. Juli 2010 sind wir nicht da. Sollte dies mit Ihren
Behandlungsvorhaben kollidieren, so rufen Sie uns bitte an. Häufig können wir
erreichen, dass Sie Ihre Behandlung trotzdem nicht lange aufschieben müssen.
Mit
eiligen Kinderwunschfragen können Sie sich während unserer Abwesenheit an das
ZFF Leer, Tel. 0491 454250 wenden.
4. IMSI
Beim Team Kinderwunsch Oldenburg wurde
2007/2008 eine innovative Methode etabliert, die weltweit bisher in nur wenigen
Zentren angeboten wird:
die IMSI (Intracytoplasmatisch
Morphologisch Selektierte Spermien-Injektion).
Die Behandlung entspricht dem Vorgehen
bei ICSI, die Spermien werden jedoch durch aufwendige Spezialoptiken und
digitale Bildverarbeitung im Vergleich zur herkömmlichen ICSI-Therapie besser
unter die Lupe genommen: Bei der bisher üblichen 400-fachen Vergrößerung sind
grobe äußere Abweichungen, nicht jedoch Details zu erkennen.
Bei bis zu 6000 facher Vergrößerung kann
jetzt die Morphologie der Spermien genauestens beurteilt und insbesondere eine
Vakuolenbildung im Kopf der Samenzelle, die einen Hinweis auf DNA (Erbgut) -
Schädigungen gibt, erkannt werden.
Das Besondere an der neuen Technik ist,
dass das Spermium ( im Gegensatz z. B. zur Elektronenmikroskopie ) die
Untersuchung überlebt, so dass dann ein untersuchtes und für gut befundenes
Spermium für die Mikroinjektion verwendet wird.
Die IMSI-Therapie stellt insbesondere eine Behandlungsmethode der
männlichen Unfruchtbarkeit bei Paaren dar, bei denen der Kinderwunsch mit der
herkömmlichen IVF- oder ICSI-Therapie unerfüllt geblieben ist.
Die Super-Lupe ist von Benjamin Bartoov und Arie Berkovitz (Israel) entwickelt worden. Es dauert mehrere Stunden, gesunde, bewegliche Samenzellen auszuwählen, die zur Befruchtung der Eizelle geeignet sind. Aber der Aufwand lohnt sich. Denn besonders bei jüngeren Frauen zwischen 29 und 35 Jahre sind im Vergleich zur konventionellen Methode doppelt so hohe Schwangerschafts- und Geburtenraten zu erzielen.
Es ist üblich,
bei der ICSI die Beurteilung der Eizellen unter dem normalen Lichtmikroskop
vorzunehmen.
Die Qualität
dieser Beurteilung kann erheblich verbessert werden, wenn wir eine (allerdings
technisch sehr aufwändige) Beurteilung unter dem Polarisationsmikroskop
durchführen.
Mit Hilfe der sogenannten "PolScope" -
Mikroskopie können Strukturen der Eizelle dargestellt werden, die mit den
bisherigen mikroskopischen Verfahren nicht sichtbar sind. Dies sind die innere
Schicht der Zona pellucida, also die Hülle, die die Eizelle umgibt, sowie der
Spindelapparat, der für die Aufrechterhaltung eines korrekten Chromosomensatzes
in der Eizelle während deren Reifeteilungen verantwortlich ist.
Das von uns eingesetzte, computerunterstützte Oosight-System der
Firma CRi ist das einzige PolScope-System, das die qualitative und quantitative Beurteilung der Güte
des molekularen Aufbaus der inneren Zonaschicht und des Spindelapparates ermöglicht. Somit erlaubt das Verfahren
wertvolle Rückschlüsse auf das Fertilisierungs- und Entwicklungspotential von
Eizellen.
Anhand
objektiver Kriterien kann damit eine wesentlich verbesserte Auswahl der Eizellen
erfolgen, die für den Transfer weiterkultiviert werden sollen.
Auch eine Verletzung des nun sichtbaren Spindelapparates einer Eizelle während
der Mikroinjektion einer Samenzelle kann durch den Einsatz dieses Systems
ausgeschlossen werden.

Diese Neuerung
ist in den letzten Monaten ausführlich in der Presse beschrieben worden, da so
in wissenschaftlichen Studien eine Steigerung der Erfolgsrate bei ICSI auf über
50 Prozent belegt werden konnte.

Wir haben 2008 die Polarisationsmikroskopie zur
Eizellbeurteilung zusätzlich zur Möglichkeit der IMSI eingeführt, um sowohl
über die Spermienauswahl als auch über die Eizellauswahl optimale Ergebnisse
erreichen zu können!
Unser neuer Name für die Kombination beider Methoden:
„ SMOG“ = Selektion Morphologisch Optimaler Gameten
6. Überprüfungen
Ende 2007 haben wir nach drei Jahren problemlos die externe
Überprüfung zur Neuzertifizierung unseres Qualitätsmanagementsystems
bestanden.
2008 und 2009
haben wir bereits weitere Überwachungsaudits
ohne Beanstandung absolviert
Ebenfalls 2007 wurde
uns nach Überprüfung
durch das Gesundheitsamt die Einhaltung der geltenden
Hygienevorschriften bescheinigt.
Im März 2008 fand bei uns als erstem Zentrum in
Niedersachsen die Begehung durch das Gewerbeaufsichtsamt statt, das die
Einhaltung der neuen europäischen Geweberichtlinien, die inzwischen in
nationales Recht umgesetzt sind, überprüfen muss.
Dank guter Vorbereitung und dank hoher Qualitätsstandards konnten wir auch dieser
Überprüfung entspannt entgegensehen und haben inzwischen die
Genehmigungsurkunde erhalten.