Team Kinderwunsch Oldenburg  
Kinderwunsch

Der Weg zum Kind erfordert Zeit, Verständnis und Geduld. Diese Seiten sollen Ihnen helfen, die ungewollte Kinderlosigkeit, ihre Ursachen und unsere Behandlungsmöglichkeiten zu verstehen.

Inhalt:
( Anklicken führt Sie direkt zum Thema)

Grundlagen
Was passiert in unserem Körper?
Wie kommt es zur Schwangerschaft?
Ab wann wird von Unfruchtbarkeit gesprochen?
Die Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann
Die Ursachen der Unfruchtbarkeit bei der Frau
Welche Rolle spielt die Seele?
Voruntersuchungen
Die Anamnese und Diagnostik
Untersuchungsmethoden beim Mann
Untersuchungsmethoden bei der Frau
Unsere Behandlungsmöglichkeiten
Hormontherapie bei Mann und Frau
Intrauterine Insemination (IUI)
In vitro - Fertilisation (IVF)
Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Testikuläre Spermienextraktion (TESE)
Verbesserung der Erfolgsrate
Intracytoplasmatische Morphologisch Selektierte Spermien-Injektion (IMSI)
Polarisationsmikroskopie zur Eizellbeurteilung
Embryoschlüpfhilfe (Assisted Hatching)
Einfrieren von Eizellen und Spermien (Kryokonservierung)
IUI mit Spendersamen (Donogene Insemination)
Welche Voraussetzungen müssen für eine IVF erfüllt werden?
Operationen an Gebärmutter, Eileitern und Eierstöcken
Laparoskopische Eileiterwiederherstellung nach Sterilisation (Refertilisierung)

Assistierte Befruchtung: Einzelheiten
Vorbereitungs- und Stimulationsphase
Eizellentnahme und Befruchtung
Übertragung der Embryonen
Wenn Sie schwanger geworden sind
Chancen und Risiken
Psychischer Stress, Klärungsgespräche
Betreuungsnetzwerk
Rechtliche Grundlagen

Anhang
Adressen und weiterführende Informationen

 

Kinderwunsch

Was passiert
in unserem Körper?

Um die Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches zu verstehen, ist es wichtig, sich die Bedeutung der Geschlechtsorgane und die Vorgänge, die zur Befruchtung der Eizelle und zur Entstehung einer Schwangerschaft führen, zu vergegenwärtigen.

Die Fortpflanzungsorgane der Frau

 

Zu den Fortpflanzungsorganen gehören sowohl die äußeren als auch die inneren Geschlechtsorgane. Bei der Frau sind es die Vulva (große und kleine Schamlippen, Klitoris und Venushügel) sowie die Scheide, Gebärmutter Eileiter und Eierstöcke (Ovarien). Die Ovarien werden auch als Keimdrüsen bezeichnet.


Der weibliche Zyklus

Der weibliche Zyklus als periodisch wiederkehrender Vorgang schafft die Voraussetzung zur Fortpflanzung. Im Laufe jedes Zyklus kommt es zur Reifung einer befruchtungsfähigen Eizelle und ebenso zur Veränderung der Gebärmutter. Sie bereitet sich jedes Mal wieder neu auf eine möglicherweise befruchtete Eizelle vor.
Verlauf und „richtige Reihenfolge“ beider Prozesse werden hormonell gesteuert. Als oberste Schaltzentrale fungiert das Gehirn bei der Steuerung und Freigabe der Hormone.
Es ist somit – wie bei anderen biologischen Vorgängen auch – bei der Fortpflanzung von übergeordneter Bedeutung. In unserem Gehirn werden alle inneren und äußeren Reize aufgenommen und verarbeitet, so auch die Steuerung unserer Emotionen wie Liebe, Erregung und Lust.
An erster Stelle steht das Hormon GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon). Die Ausschüttung von GnRH im Gehirn veranlasst die Freisetzung (to release = freisetzen) der beiden Hormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes Hormon). Beide Hormone wirken über das Blut auf die Eierstöcke.

Die Fortpflanzungsorgane des Mannes

Zu den äußeren Geschlechtsorganen des Mannes zählen Hoden (Keimdrüse), Nebenhoden und Penis. Die inneren Geschlechtsorgane sind Prostata, Samenblase und Samenleiter.

Die Samenzellreifung beim Mann

Ebenso wie bei der Frau werden auch beim Mann die Fortpflanzungsvorgänge durch Hormone geregelt. Auch hier werden, gesteuert durch das Freisetzungshormon GnRH, die Sexualhormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes Hormon) ins Blut ausgeschüttet. Beide Hormone regeln die Vorgänge in den Hoden: FSH ist maßgeblich beteiligt an der Bildung der Samenzellen (Spermien), die sich täglich millionenfach in den so genannten Samenkanälchen der Hoden entwickeln. Von dort gelangen sie in die Nebenhoden, wo sie endgültig heranreifen.

Beim Samenerguss (Ejakulation) werden die Spermien durch Zusammenziehen verschiedener Muskeln über die Samenleiter und die Harnröhre mit hohem Druck nach außen geschleudert. In jedem Samenerguss sind drei- bis vierhundert Millionen Samenzellen enthalten, von denen jedoch nur einige Hundert die Eizelle erreichen.
Die Samenzelle besteht aus Kopf, Mittelstück und Schwanz. Im Spermienkopf sind die väterlichen Erbanlagen enthalten, die bei einer erfolgreichen Befruchtung unter anderem bestimmen, ob das Kind ein Junge oder ein Mädchen wird. Das Mittelstück ist zuständig für die Energie der Spermien, und das Schwanzstück der Samenzelle schließlich sorgt für die peitschenartige Vorwärtsbewegung der Spermien.

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Wie kommt es zur Schwangerschaft?

1 In der ersten Zyklushälfte stimuliert das Hormon FSH das Wachstum und die Entwicklung meist nur eines Eibläschens (Follikel) in einem der Eierstöcke. In dem Eibläschen wiederum reift die Eizelle heran. Das von den Follikeln im Eierstock gebildete Östrogen regt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut an.
2 Ist eine Eizelle fertig herangereift, löst ein plötzlicher Anstieg des Hormons LH den Eisprung aus. Bei einem regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen ist dies um den 14. bis 16. Zyklustag der Fall. Das Eibläschen platzt auf und die befruchtungsfähige Eizelle wandert in den Eileiter. Aus den zurückbleibenden Follikelzellen entsteht der so genannten Gelbkörper, der das Progesteron – auch als Gelbkörperhormon bezeichnet – aussendet. Das Progesteron bereitet die Gebärm utter auf eine mögliche Schwangerschaft vor.
3 Auf ihrem Weg vom Eileiter zur Gebärmutter wird die Eizelle befruchtet. Von der Vielzahl der Spermien, die bis hierher gelangen, schafft es immer nur eines, die schützende Hülle der Eizelle zu durchdringen. Mit diesem Akt beginnt der Prozess der Verschmelzung väterlicher und mütterlicher Erbanlagen – ein Embryo ist entstanden und ein neues Leben beginnt.

4 Im Laufe der ersten Zellteilungen wandert der Embryo immer weiter in Richtung Gebärmutter, wo er kurz vor der Einnistung noch aus der Eihülle schlüpfen muss.
5 Frühestens sechs Tage nach der Befruchtung beginnt die Einnistung in die nährstoffreiche Gebärmutterschleimhaut.
Am Ort der Einnistung bildet sich die Plazenta („Mutterkuchen“) heraus, die dem Nährstoff- und Gasaustausch zwischen Mutter und Embryo dient und schwangerschaftserhaltende Hormone produziert.
Bleibt eine Befruchtung aus, oder kann sich der Embryo aus anderen Gründen nicht einnisten, wird die Gebärmutterschleimhaut ausgestoßen, es kommt zur Monatsblutung und der Zyklus beginnt von neuem.

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Ab wann wird von Unfruchtbarkeit gesprochen?

Der medizinische Fachausdruck für Unfruchtbarkeit ist Infertilität. Im engeren Sinn steht der Begriff für das Unvermögen, eine Schwangerschaft erfolgreich auszutragen. Im weiteren Sinn wird der Begriff gleichbedeutend mit Sterilität verwendet, also der Unfähigkeit, schwanger zu werden beziehungsweise zu zeugen. Von Unfruchtbarkeit wird gesprochen, wenn es innerhalb eines Jahres nicht zu einer Schwangerschaft kommt – trotz regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs.
Unfruchtbarkeit hat in den meisten Fällen keine erbliche, sondern eine erworbene Ursache, wie etwa einen Eileiterverschluss infolge einer Infektion. Auch das Alter spielt eine entscheidende Rolle: Bereits ab dem 30. und stärker noch ab dem 35. und 40. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit der Frau ab. Etwa ab dem 40. Lebensjahr lässt die Samenproduktion und -funktionalität beim Mann langsam nach. Die Verschiebung der Familienplanung in einen späteren Lebensabschnitt trägt also nicht unerheblich zur Problematik der Unfruchtbarkeit bei. So sind heute bereits ein Viertel der Paare bei der Geburt ihres ersten Kindes älter als 30 Jahre, während beispielsweise 1970 zirka 90 Prozent der Frauen und Männer bei der Geburt ihres ersten Kindes jünger als 30 Jahre waren.
Die Ursachen der Unfruchtbarkeit sind bei Frauen und Männern in etwa gleich verteilt.

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Die Ursachen der Unfruchtbarkeit beim Mann

Die häufigste Störung der Fruchtbarkeit beim Mann ist eine mangelhafte Produktion normaler und gut beweglicher Sperm ien. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein und lassen sich in vielen Fällen nicht eindeutig zuordnen.

  • Mumpsinfektion in der Kindheit

  • Krampfadern im Hoden

  • Hodenhochstand

  • Hormonstörungen

  • Diabetes

  • Operierte Tumore

  • Schädigung in der Erbanlage

  • Stress

  • Infektionen

  • Umweltbelastungen

  • Starker Nikotin- und/oder Alkoholkonsum

Eine seltenere Ursache liegt in einem gestörten Spermientransport. In diesem Fall werden zwar genügend Spermien gebildet, sie können aber nicht in den Körper der Frau gelangen, da die Samenleiter in irgendeiner Form blockiert sind. Oft sind unterentwickelte oder verklebte Nebenhodengänge die Ursache.

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Die Ursachen der Unfruchtbarkeit bei der Frau

Auch bei der Frau sind die Gründe für eine Unfruchtbarkeit sehr vielfältig.

Störung der Eizellreifung

Hinter einer gestörten Eizellreifung, einem häufigen Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau, steht meist eine hormonelle Fehlfunktion in den Eierstöcken. Stehen die Hormone in einem Ungleichgewicht zueinander, können neben der Eizellreifung auch der Eisprung oder die Bildung des Gelbkörpers negativ beeinflusst werden.

Eileiterbedingte Unfruchtbarkeit

Die Eileiter sind das „Förderband“ für die Samenzellen zur Eizelle. Sie transportieren außerdem die befruchteten Eizellen in Richtung Gebärmutterhöhle. Sind die Eileiter verklebt oder anderweitig verschlossen, kann der Transport der Eizelle erschwert werden oder gänzlich unmöglich sein. Gründe können beispielsweise Entzündungen oder vorangegangene
Eileiterschwangerschaften ebenso wie Operationen oder eine spontane Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) sein.

Endometriose

Bei einer Endometriose kommt es zu einem ortsfremden Wachstum von funktionstüchtiger Gebärmutterschleimhaut – beispielsweise in Eileiter und Eierstöcken, aber auch in Harnblase oder Darm. Die Ursache ist weitgehend unbekannt, jedoch erschwert eine Endometriose das Entstehen einer Schwangerschaft.

Veränderungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses

Der Gebärmutterhals ist für die Spermien auf dem Weg zur Eizelle die engste Stelle. Durch Vernarbungen (beispielsweise nach Operation), Verschlüsse oder Entzündungen kann die Befruchtung der Eizelle behindert werden. Auch Myome (gutartige Muskelgeschwülste) in der Gebärmutter sind manchmal der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten.

 

Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder Gebärmutter

In sehr seltenen Fällen sind Fehlbildungen an den Fortpflanzungsorganen, die meist angeboren sind, der Grund für den unerfüllten Kinderwunsch.

Polyzystisches Ovarsyndrom (PCO-Syndrom)

Oft ist die Unfruchtbarkeit bei der Frau durch das Auftreten vieler kleiner Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen) in den Eierstöcken (polyzystisches Ovarsyndrom) bedingt. Meist steht diese Erkrankung mit einem erhöhten Anteil männlicher Hormone in Verbindung.

Störungen im Immunsystem

Ebenfalls sehr selten ist eine gestörte Immunantwort Grund für die Unfruchtbarkeit der Frau. Bei dieser Fehlfunktion hält das eigene Immunsystem die Eizelle oder die Samenzellen für einen Fremdkörper, der dann als „Eindringling“ bekämpft wird.

Lebenswandel

Einfluss auf die Fruchtbarkeit – gleichermaßen bei Mann und Frau – hat aber auch der Lebenswandel: Übergewicht, ungesunde Ernährung sowie übermäßiger Alkohol-, Kaffee- oder Nikotingenuss können durchaus eine Rolle spielen. Ebenso wirken sich in manchen Fällen die zunehmende Umweltbelastung oder ein Übermaß an Stress negativ auf die Fruchtbarkeit aus.
Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Paare sind keine organischen Ursachen für das Ausbleiben einer Schwangerschaft erkennbar.

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Welche Rolle spielt die Seele?

Das „Ja“ zu einem gemeinsamen Kind ist ein klarer Ausdruck von tiefer Zuneigung und Vertrauen zwischen zwei Menschen. Das „Ja“ bedeutet auch, dass beide Verantwortung übernehmen wollen für einen neuen Menschen, der Teil von beiden ist.
Bleibt der Kinderwunsch unerfüllt, kann dies leicht zu einer Belastung in der Beziehung werden, weil eine gemeinsame Zielsetzung im Leben scheinbar in Frage steht. Häufig genug wird deshalb das Thema Unfruchtbarkeit tabuisiert. Sprachlosigkeit bedeutet aber auch, alleine zu sein mit der Belastung, die sich aus einer ungewollten Kinderlosigkeit ergeben kann. So entsteht in vielen Fällen ein Teufelskreis, in dem, getragen von unausgesprochenen Vorwürfen oder Versagensgefühlen, der Körper eine Schwangerschaft „verweigert“.
Gerade in solch einer Situation kann ein Gespräch mit einem Therapeuten sehr hilfreich sein. Professionelle psychologische Hilfe kann dazu beitragen, die Kommunikation unter den Partnern wieder herzustellen. Ein Sexualleben „nach dem Kalender“, in dem allzu oft statt Lust nur noch Frust vorherrscht, kann wieder in befriedigende Bahnen gelenkt werden.
Um sich besser bewusst zu machen, wie Sie zur Kinderlosigkeit stehen, könnten Sie und Ihr Partner sich beim Therapeuten beispielsweise folgende Fragen stellen:

• Warum wünschen wir uns eigentlich jetzt ein Kind?
• Was bedeutet ein Kind für unsere Partnerschaft?
• Was hat sich in unserer Beziehung geändert, seitdem es nicht „klappt“?
• Wie erleben wir unsere Sexualität? Wie kann ein Leben ohne Kind für uns aussehen?
• Wie stehen wir zu einer Adoption oder zu einem Pflegekind?

Außerdem können Sie sich an den Verein Wunschkind e. V. wenden, der Ihnen ebenfalls gern Hilfestellung gibt (Internet- und Postadresse finden Sie im Anhang ). Weitere ausführliche Informationen zu allen Fragen rund um das Thema Kinderwunsch bietet Ihnen das Internetportal www.fertinet.de. Hier können Sie sich auch mit anderen Betroffenen austauschen. Oftmals sind es gerade Gespräche mit Gleichgesinnten, die bei der Problemlösung eine wichtige Unterstützung leisten.

Schenken Sie Ihrer Seele alle Aufmerksamkeit, die sie verdient

Nehmen Sie unsere professionelle Hilfe in Anspruch.
Eine Garantie für einen Behandlungserfolg gibt es natürlich nicht – die menschliche Natur ist eben kein mechanisches Räderwerk, sondern ein komplexes Zusammenspiel von Körper und Seele. Doch Sie werden sehen:
Die moderne Medizin hat enorme Fortschritte erzielt. Sehr vielen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch kann heute geholfen werden.

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Die Anamnese und Diagnostik

An erster Stelle einer umfassenden Diagnostik steht immer das Gespräch (Anamnese/ Krankheitsvorgeschichte) mit dem Arzt. Das ist in der Kinderwunschbehandlung nicht anders.
Anders ist jedoch, dass Sie hier auch Fragen beantworten, die Ihre Gefühlswelt betreffen oder Teil Ihrer Intimsphäre sind. Deshalb ist es gut zu wissen, dass wir, die wir uns sich in diesem Gebiet qualifiziert haben, um diese spezielle Problematik wissen und darauf eingestellt sind. Wir werden Sie und Ihren Partner mit allen Ihren Wünschen, Sorgen oder Unsicherheiten jederzeit ernst nehmen.
Grundsätzlich sollten sich beide Partner untersuchen lassen. Denn Ursachen für die ungewollte Kinderlosigkeit lassen sich bei Mann und Frau in etwa gleich häufig finden. Und die Auswirkungen beeinflussen in komplexer Weise das gemeinsame Leben und den Alltag des Paares. Nur wenn alle Gründe diagnostiziert sind, kann eine sinnvolle und Erfolg versprechende Kinderwunschbehandlung eingeleitet werden.
Für Sie kann es hilfreich sein, sich einige Fragen, die Sie uns stellen wollen, im Vorfeld aufzuschreiben. Wenn Sie etwas nicht verstanden haben, sollten Sie unbedingt stets noch einmal nachfragen. Außerdem ist es wichtig, alle Befunde eventuell vorangegangener Untersuchungen und gegebenenfalls Operationsberichte mitzunehmen.
Fragen, die wir Ihnen zur Vorgeschichte stellen, um uns ein Bild über den bisherigen Verlauf Ihrer Kinderlosigkeit zu machen, könnten in etwa lauten:

• Wie lange besteht bei Ihnen ein Kinderwunsch?
• Waren Sie schon früher wegen Ihres Kinderwunsches in ärztlicher Behandlung?
• Haben Sie eine eigene Erklärung für Ihre Kinderlosigkeit?
• Wie sehr leiden Sie beide unter der Kinderlosigkeit?
• Was hat sich in Ihrem Leben durch die Unfruchtbarkeit verändert (Partnerschaft, Beruf, Selbstwertgefühl)?

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Die Untersuchungsmethoden beim Mann

Tast- und Ultraschalluntersuchung

Der Mann wird zur Abklärung der Kinderlosigkeit einen Urologen oder Andrologen (Facharzt für Erkrankungen der männlichen
Geschlechtsorgane) aufsuchen. Dort wird zunächst eine Tastuntersuchung durchgeführt. Hierbei wird nach Auffälligkeiten in Hoden und Nebenhoden gesucht. Die Prostata wird über den Enddarm ertastet. Zu einer umfassenden Untersuchung gehören auch die Sonographie (Ultraschall) von Hoden und Prostata.

Untersuchungen des Samens

Die Zeugungsfähigkeit des Mannes kann durch die mikroskopische Beurteilung des Samens festgestellt werden. Die durch Masturbation gewonnenen Samenzellen werden unter dem Mikroskop auf Form und Beweglichkeit hin untersucht. Da die Spermienfunktion sehr schwanken kann, wird die Untersuchung zweimal in einem Abstand von mindestens drei Monaten durchgeführt. Werden keine oder nicht genügend intakte Spermien im Ejakulat gefunden, kann eine Gewebeprobe aus dem Hoden erforderlich sein. Sie dient zur Feststellung, ob eine Störung in der Samenzellproduktion vorliegt.

Hormonwertbestimmungen

Eine zu geringe Spermienproduktion kann durch eine Störung im Hormonhaushalt verursacht werden. Um eine solche Störung ausschließen zu können, werden Hormonwertbestimmungen im Blut gemacht. Hormonelle Störungen beim Mann sind allerdings deutlich seltener als bei der Frau.

Genetische Untersuchungen

Eine weitere Untersuchungsmöglichkeit bei einer zu geringen Anzahl von Samenzellen ist die Suche nach genetischen Auffälligkeiten. Dies ist durch eine einfache Blutprobe möglich, die in einem Labor überprüft wird.

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Untersuchungsmethoden bei der Frau

Tastuntersuchung

Bei der gynäkologischen Untersuchung wird zunächst durch eine Tastuntersuchung festgestellt, ob Auffälligkeiten an den Geschlechtsorganen oder andere Veränderungen am Körper vorliegen, die eine Unfruchtbarkeit bedingen könnten.

Ultraschalluntersuchungen

Im nächsten Schritt werden die Fortpflanzungsorgane mit Hilfe eines Ultraschallgerätes genauer untersucht. Diese schmerzlose und ungefährliche Untersuchung erfolgt durch die Scheide, da so die beste Ansicht der Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter gewährleistet ist.

Hormonwertbestimmungen

Um eine Störung der Eizellreifung auszuschließen, werden an bestimmten Tagen im Monatszyklus die Werte verschiedener Hormone im Blut bestimmt. Zu Zyklusbeginn werden zum Beispiel Östrogen, LH, FSH, Androgene und Prolaktin bestimmt. Auch das Schilddrüsenhormon TSH wird überprüft, da sich ein zu niedriger wie auch ein zu hoher TSH-Wert negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken kann. In der zweiten Zyklushälfte werden eventuell die Progesteron- und Östrogenwerte gemessen.

Eileiteruntersuchung

Besteht der Verdacht, dass eine Schädigung an den Eileitern vorliegt, können bildgebende oder operative Untersuchungs- methoden eingesetzt werden. Ein Bild gebenden Verfahren ist die Ultraschall - Kontrastmittelunter- suchung zur Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit. Diese Untersuchung kann ambulant und ohne Narkose bei uns durchgeführt werden. Zu einer genaueren Abklärung kann es jedoch sinnvoller sein, daß wir eine Bauchspiegelung Mit Kontrastmittel gefüllter Eileiter vornehmen.


Mit Kontrastmittel gefüllte Eileiter

 

Bauchspiegelung

Die Bauchspiegelung wird unter Narkose durchgeführt. Zunächst führen wir durch einen sehr kleinen Bauchschnitt unter dem Nabel ein röhrenförmiges Instrument (Laparoskop) in die Bauchhöhle ein. Dieses Instrument ist durch eine Kamera an einen Monitor angeschlossen, so dass wir uns ein sehr genaues Bild von den Fortpflanzungsorganen machen können. Über das Laparoskop werden, wenn notwendig, auch Zysten, Verwachsungen oder Endometriosegewebe entfernt.
Mit dieser Untersuchung verbundene mögliche Komplikationen sind sehr selten. In erster Linie können hierbei Verletzungen innerer Organe oder Infektionen auftreten. Ebenfalls sehr selten sind Probleme, die in Verbindung mit der Narkose stehen können.

Gebärmutterspiegelung

Um Fehlbildungen, störende Muskelknoten (Myome) oder Schleimhautveränderungen in der Gebärmutterhöhle festzustellen, wird eine dünne Optik über die Scheide in die Gebärmutter eingeführt. Mit dieser Methode können wir die Gebärmutterhöhle und die Abgänge der Eileiter anschauen – und, wenn nötig, sogar kleine Operationen durchführen.

Zyklusüberwachung

Kontrolle des natürlichen Zyklusablaufes, meistens zu drei verschiedenen Terminen, mit Hormonbestimmungen und Ultraschallkontrolle von Eierstöcken und Gebärmutterschleimhaut, eventuell auch Postkoitaltest, um Störungen und grundsätzliche Ansatzpunkte für eine Behandlung zu erkennen.

Zyklusüberwachung

Kontrolle des natürlichen Zyklusablaufes, meistens zu drei verschiedenen Terminen, mit Hormonbestimmungen und Ultraschallkontrolle von Eierstöcken und Gebärmutterschleimhaut, eventuell auch Postkoitaltest, um Störungen und grundsätzliche Ansatzpunkte für eine Behandlung zu erkennen.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei uns?

Die Hormontherapie bei Mann und Frau

Eine Hormonstörung als Grund für die Unfruchtbarkeit kann sowohl bei Frauen als auch bei Männern vorliegen. Liegt beispielsweise beim Mann eine Unter-funktion des Hodens auf Grund eines Mangels an FSH oder LH vor, kann eine Hormonzufuhr von außen versucht werden.
Liegt die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches in einer „begleitenden“ hormonellen Störung bei der Frau (zum Beispiel Fehlfunktion der Schilddrüse oder Überangebot an männlichen Hormonen), können Medikamente mit spezifischer Wirkweise eingesetzt werden. Ist die Funktion der Eierstöcke eingeschränkt, kann durch Clomifentabletten der natürliche Zyklus stimuliert oder durch Injektion von FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und gegebenenfalls LH (Luteinisierendes Hormon)unterstützt werden. Ebenso ist es möglich, den Eisprung durch die Gabe des Schwangerschaftshormons hCG (humanes Choriongonadotropin) auszulösen. In bestimmten Situationen setzen wir auch eine Spezialpumpe, ähnlich wie eine Insulinpumpe ein.
Eine Hormontherapie bei der Frau zielt also auf eine Stimulation der Eizellreifung beziehungsweise des Eisprungs ab.
Durch eine begleitende medizinische Überwachung kann der optimale Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr (möglichst nahe am Eisprung), an dem eine Befruchtung am wahrscheinlichsten ist, bestimmt werden.
Die Hormontherapie wird eingesetzt, um einem Ungleichgewicht der Hormone, einer Störung der Eizellreifung beziehungsweise des Eisprungs oder einer Störung der hormonellen Hodenfunktion entgegenzuwirken.

Die assistierte Befruchtung

Wo früher von künstlicher Befruchtung gesprochen wurde, wendet man heute den Begriff „assistierte Befruchtung“ an. Mit dem neuen Begriff soll deutlich gemacht werden, dass durch die zur Verfügung stehenden Methoden eine Befruchtung lediglich unterstützt wird. Das Gelingen, also die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, bleibt dagegen weiterhin ein individueller und natürlicher Vorgang. Es gibt eine ganze Reihe von Verfahren, die je nach Voraussetzung und Vorgeschichte angewendet werden.

Intrauterine Insemination (IUI)
Dieses Verfahren eignet sich besonders dann, wenn nicht genügend und vor allem schlecht bewegliche Samenzellen vorhanden sind. Bevor mit der Insemination begonnen wird, kann die Eizellreife durch die Gabe von Medikamenten, in der Regel FSH, gefördert und der Eisprung durch die Gabe von hCG ausgelöst werden. Der Samen wird durch Masturbation gewonnen und im Labor qualitativ aufbereitet. Mit Hilfe eines beweglichen dünnen Kunststoffschlauchs (Katheter) wird der Samen dann in die Gebärmutterhöhle, möglichst nahe an die Eizelle, eingebracht. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die Samenzellen dichter an die Eizelle herankommen. Anwendung findet die Methode vor allem bei einer eingeschränkten Samenfunktion oder einer Immunreaktion gegen die Samenzellen, aber auch bei einer Verengung des Gebärmutterhalses und bei Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Gründe.
In-vitro-Fertilisation (IVF)

In vitro (lat.) steht für „im (Reagenz-)Glas“, das heißt unter Laborbedingungen durchgeführte Untersuchungsmethoden. IVF beschreibt also eine Befruchtungsmethode außerhalb des Körpers. Grundsätzlich steht auch bei der IVF eine Stimulation der Eizellreifung mittels FSH am Anfang der Behandlung. Im Unterschied zur herkömmlichen Stimulation werden jedoch durch eine entsprechend angepasste Hormongabe mehrere Eizellen zur Reifung gebracht und für die Befruchtung entnommen.

Unter Narkose oder einer schwachen Betäubung entnehmen wir mit einer Kanüle aus den reifen Follikeln (Eibläschen) die Eizellen und bringen sie dann in einer Petrischale mit den Spermien zusammen. Nach 24 Std. im Brutschrank wird mikroskopisch kontrolliert, ob eine Verschmelzung von Ei- und Samenzelle stattgefunden hat. Ist dies der Fall, werden der Frau nach zwei bis drei Tagen maximal drei Embryonen übertragen (Embryonentransfer).
Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Ist die Beweglichkeit und die Menge der Spermien eingeschränkt, bietet sich eine weitere Form der IVF-Behandlung an. Auch hier werden zunächst über eine Hormonstimulation und Follikelpunktion mehrere Eizellen gewonnen.
Da eine geringe Anzahl an beweglichen Spermien die Befruchtung im Glasschälchen in Frage stellt, muss eine andere Methode gewählt werden. Unter einem speziellen Mikroskop wird ein einzelnes Spermium in eine sehr feine hohle Glasnadel aufgesogen und direkt in die Eizelle gespritzt.

Diese Mikroinjektion ahmt somit den natürlichen Vorgang des Eindringens einer Samenzelle in die Eizelle nach. Das Verschmelzen der Zellkerne von Samen- und Eizelle wird hierdurch nicht beeinflusst. Hat eine Befruchtung und Zellteilung stattgefunden, wird der Embryo, wie bei dem IVF-Verfahren, nach zwei bis fünf Tagen in die Gebärmutter eingesetzt.

Testikuläre Spermienextraktion (TESE)

In manchen Fällen (z.B. bei einem Verschluss der Samenleiter) finden sich im Ejakulat überhaupt keine Spermien. Trotzdem ist es möglich, Spermien direkt aus dem Hoden zu gewinnen. Dabei werden durch einen kleinen operativen Eingriff Gewebeproben entnommen, die zumeist Spermien enthalten. Die Proben werden eingefroren, damit die enthaltenen Spermien dann für eine Intracytoplasmatischen Injektion zur Verfügung stehen.

Intracytoplasmatische Morphologisch Selektierte Spermien-Injektion (IMSI)
Polarisationsmikroskopie zur Eizellbeurteilung
Intracytoplasmatische Morphologisch Selektierte Spermien-Injektion (IMSI)

Die Behandlung entspricht dem Vorgehen bei ICSI, die Spermien werden jedoch durch aufwendige Spezialoptiken und digitale Bildverarbeitung im Vergleich zur herkömmlichen ICSI-Therapie besser unter die Lupe genommen: Bei der bisher üblichen 400-fachen Vergrößerung sind grobe äußere Abweichungen, nicht jedoch Details zu erkennen.

Bei bis zu 6000 facher Vergrößerung kann jetzt die Morphologie der Spermien genauestens beurteilt und insbesondere eine Vakuolenbildung im Kopf der Samenzelle, die einen Hinweis auf DNA (Erbgut) - Schädigungen gibt, erkannt werden.

Das Besondere an der neuen Technik ist, dass das Spermium ( im Gegensatz z. B. zur Elektronenmikroskopie ) die Untersuchung überlebt, so dass dann ein untersuchtes und für gut befundenes Spermium für die Mikroinjektion verwendet wird.

Die IMSI-Therapie stellt insbesondere eine Behandlungsmethode der männlichen Unfruchtbarkeit bei Paaren dar, bei denen der Kinderwunsch mit der herkömmlichen IVF- oder ICSI-Therapie unerfüllt geblieben ist.

Die Super-Lupe ist von Benjamin Bartoov und Arie Berkovitz (Israel) entwickelt worden. Es dauert mehrere Stunden, gesunde, bewegliche Samenzellen auszuwählen, die zur Befruchtung der Eizelle geeignet sind. Aber der Aufwand lohnt sich. Denn besonders bei jüngeren Frauen zwischen 29 und 35 Jahre sind im Vergleich zur konventionellen Methode wesentlich höhere Schwangerschafts- und Geburtenraten zu erzielen!

Polarisationsmikroskopie zur Eizellbeurteilung

Es ist üblich, bei der ICSI die Beurteilung der Eizellen unter dem normalen Lichtmikroskop vorzunehmen.

Die Qualität dieser Beurteilung kann erheblich verbessert werden, wenn wir eine (allerdings technisch sehr aufwändige) Beurteilung unter dem Polarisationsmikroskop durchführen.

Mit Hilfe der sogenannten "PolScope" - Mikroskopie können Strukturen der Eizelle dargestellt werden, die mit den bisherigen mikroskopischen Verfahren nicht sichtbar sind. Dies sind die innere Schicht der Zona pellucida, also die Hülle, die die Eizelle umgibt, sowie der Spindelapparat, der für die Aufrechterhaltung eines korrekten Chromosomensatzes in der Eizelle während deren Reifeteilungen verantwortlich ist.

Anhand objektiver Kriterien kann damit eine wesentlich verbesserte Auswahl der Eizellen erfolgen, die für den Transfer weiterkultiviert werden sollen.
Auch eine Verletzung des nun sichtbaren Spindelapparates einer Eizelle während der Mikroinjektion einer Samenzelle kann durch den Einsatz dieses Systems ausgeschlossen werden.

 

Diese Neuerung ist in den letzten Monaten ausführlich in der Presse beschrieben worden, da so in wissenschaftlichen Studien eine Steigerung der Erfolgsrate bei ICSI auf über 50 Prozent belegt werden konnte.

 

Wir haben 2008 die Polarisationsmikroskopie zur Eizellbeurteilung zusätzlich zur Möglichkeit der IMSI eingeführt, um sowohl über die Spermienauswahl als auch über die Eizellauswahl optimale Ergebnisse erreichen zu können!/p>

Unser neuer Name für die Kombination beider Methoden:

"SMOG" = Selektion Morphologisch Optimaler Gameten

Embryoschlüpfhilfe (Assisted Hatching)

Unter bestimmten Bedingungen (z.B. mehrfach erfolglose Embryonenübertragung) wird versucht, die Chance für eine Schwangerschaft zu erhöhen, indem dem Embryo das Schlüpfen aus der Eihülle erleichtert wird. Dabei wird, unmittelbar bevor der Embryo in die Gebärmutter eingesetzt wird, in die äußere Hülle des Embryos eine kleine Öffnung geritzt.

Assisted Hatching
Einfrieren von Eizellen (Kryokonservierung)

Wenn im Rahmen der IVF-Behandlung die Spermien in mehr als drei Eizellen eingedrungen sind, aber noch keine Verschmelzung der Erbanlagen stattgefunden hat, besteht die Möglichkeit, diese Eizellen (im Vorkernstadium) durch Einfrieren mehrere Jahre aufzuheben. Der Vorteil besteht darin, dass die Hormonstimulation und die Eizellgewinnung nicht wiederholt werden muss, wenn bei einem behandelten Zyklus keine Schwangerschaft eingetreten ist.
Es ist wichtig, dass Sie mit uns im Vorfeld der IVF-Behandlung abklären, ob die möglicherweise "überzähligen" Eizellen im Vorkernstadium (keine Embryonen) eingefroren werden sollen.

Einfrieren von Spermien

Wenn die Spermiengewinnung zu einem bestimmten Zeitpunkt problematisch ist, können sicherheitshalber Spermaproben eingefroren werden.
Ein anderer Grund für das Einfrieren von Spermaproben ist die Sicherung der Proben z. B. vor einer beim Mann geplanten Chemotherapie. Da hierbei meistens Eile geboten ist, führen wir alle dazugehörigen Untersuchungen (z.B. Ausschluß von Hepatitis oder HIV) in unserem eigenen Labor durch, um keine Zeit zu verlieren.

Donogene Intrauterine Insemination

Wenn Paare sich für eine Insemination mit Spendersamen entschlossen haben, so stellen wir den Kontakt zu einer Stelle her, die den Spendersamen zur Verfügung stellt.
Sobald die erforderlichen rechtlichen Schritte erledigt sind, kann dann die Zyklusüberwachung und die Insemination bei uns durchgeführt werden.

Welche Voraussetzungen müssen für eine IVF/ ICSI erfüllt werden?

Erste Voraussetzung für die IVF-Behandlung ist, dass die ungewollte Kinderlosigkeit mit keiner anderen Maßnahme zu beheben ist. Außerdem dürfen in der Regel nur Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden.
Gesetzlich vorgeschrieben sind für beide Partner ein HIV-Test (Blutuntersuchung zum Ausschluss einer AIDS-Infektion) und eine Untersuchung zum Ausschluss einer ansteckenden Leberentzündung (Hepatitis).

Spezielle Voraussetzungen beim Mann

Wichtigste Voraussetzung beim Mann ist der Nachweis, dass überhaupt Spermien mit ausreichender Fun ktion produziert werden. Bei Störungen der Spermienproduktion wird eine Untersuchung des Erbmaterials empfohlen, bevor weiterführende Behandlungsverfahren zur Anwendung kommen können.

Spezielle Voraussetzungen bei der Frau

Die Frau sollte möglichst unter 40 Jahre alt sein. Da Röteln wäh rend der Schwangerschaft dem Kind schaden können, ist ein Rötelnschutz notwendig. Wenigstens ein Eierstock und die Gebärmutter müssen funktionstüchtig sein.
In Deutschland müssen wir uns nach dem Embryonenschutzgesetz richten, in dem viele Aspekte der assistierten Befruchtung geregelt sind.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei uns?

Operative Eingriffe an der Gebärmutter sowie den Eileitern und Eierstöcken

Neben den Problemen, die mit den Verfahren der Assistierten Befruchtung behandelt werden, gibt es eine Reihe von Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane, bei denen ein operativer Eingriff erfolgversprechend ist.
In unserem eigenen OP können wir auch ausgedehntere operative Gebärmutterspiegelungen (Hysteroskopien) und Bauchspiegelungen (Laparoskopien) vornehmen.
Für größere Eingriffe, die nur mit der Sicherheit eines Krankenhauses im Rücken möglich sind, arbeiten wir mit einer befreundeten Frauenklinik zusammen, wo wir auch selbst die Operationen durchführen können.

Einige Beispiele für TKO – Operationen:

•  Kontrastmittel- Ultraschalluntersuchung @ mit onlineversion vergleichen
•  Diagnostische Gebärmutter- und Bauchspiegelung mit Eileiterüberprüfung
•  Verwachsungslösung
•  Korrektur angeborener Fehlbildungen
•  Endoskopische Myomoperationen
•  Operationen bei Endometriose
•  Operative Behandlung von Eierstockserkrankungen
•  Plastische Wiederherstellungsoperationen an den Eileitern z.B. nach Entzündungen

Spezialität: Laparoskopische Eileiterwiederherstellung nach Sterilisation (Refertilisierung)

Es gibt weltweit nur wenige Zentren, die solche Eingriffe mit guten Erfolgsraten vornehmen können. Eine eigene 10 Jahres – Statistik hat eine Schwangerschaftsrate von 70 % ergeben, ein Ergebnis, das nur mit jahrzehntelanger Erfahrung und ständiger Übung erzielt wird. Die Operation lässt sich trotzdem problemlos ambulant durchführen.

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Die Vorbereitungs- und Stimulationsphase

Der erste Behandlungsschritt dient dazu, den Körper optimal auf die Hormonstimulation vorzubereiten.
In der Regel wird zunächst der Zyklus der Frau hormonell so eingestellt, dass sich der Zeitpunkt des Eisprungs und der Eizellentnahme gut von außen steuern lässt. Dies wird durch Medikamente erreicht, welche die Produktion der körpereigenen Fruchtbarkeitshormone FSH und LH drosseln (so genannte Down-Regulation). Die in dieser Phase gegebenen Medikamente (zum Beispiel GnRH-Agonisten) wirken auf den Teil des Gehirns ein, der die Fruchtbarkeitshormone freisetzt.

Zur Unterdrückung der körpereigenen Hormonproduktion stehen auch GnRH-Antagonisten zur Verfügung. Die GnRH-Antagonisten besitzen den Vorteil, dass sie erst während der Stimulationsphase eingesetzt werden. Die gesamte Behandlungszeit wird damit verkürzt und das eventuelle Auftreten von hormonellen Entzugserscheinungen bleibt aus.

Die Stimulation der Eierstöcke zielt darauf ab, gleich mehrere Eizellen zur Reifung zu bringen. Dies ist notwendig, weil sich nicht jede Eizelle befruchten lässt und sich nicht jeder Embryo in der Gebärmutter einnistet. Die hormonelle Stimulation wird durch Ultraschalluntersuchungen und Hormonwertbestimmungen im Blut engmaschig überwacht. Die regelmäßige Kontrolle dient dazu, Anzahl und Größe der Eibläschen sowie die Dicke der Gebärmutterschleimhaut zu beobachten. Nur so kann der günstigste Zeitpunkt zur Auslösung des Eisprungs und der Eizellentnahme festgelegt werden. Außerdem kann durch die Überwachung das Risiko für eine Überstimulation reduziert werden.

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Eizellentnahme und Befruchtung

Sind die Eizellen in den Eibläschen fertig ausgereift, wird die Gabe von FSH eingestellt. Durch die Verabreichung eines weiteren Hormons, des so genannten hCG (humanes Chorion-gonadotropin), wird das Eibläschen nun auf den Eisprung vorbereitet. hCG übernimmt die Rolle von LH im natürlichen Zyklus, es löst den Eisprung aus. Zirka 36 Stunden nach der hCG-Gabe – kurz vor dem Eisprung nämlich – werden mit Hilfe einer langen Nadel die Eizellen aus den Eibläschen entnommen (Follikelpunktion).

Die Entnahme muß vor dem Eisprung erfolgen, weil die Eizellen danach unerreichbar entschwinden würden. Der ultraschallkontrollierte Eingriff erfolgt durch die Scheide. Zur Erleichterung wird Ihnen eine leichte Narkose verabreicht. Nach der Punktion können leichte Schmerzen und geringe Blutungen auftreten.

Die Befruchtung

Für die Befruchtung der Eizelle wird noch am gleichen Tag frische Spermaflüssigkeit des Partners benötigt, die Sie von Zuhause mitbringen können, da wir wissen, dass die Samengewinnung im Behandlungszentrum nicht selten schwierig ist. Die Samenflüssigkeit wird zunächst im Labor aufbereitet, um die Spermien optimal befruchtungsfähig zu machen. Erst dann werden Ei und Samenzelle in einer Nährflüssigkeit in einem Glasschälchen zusammengebracht und im Brutschrank für 24 Stunden kultiviert. Maximal drei befruchtete Eizellen lässt man anschließend zum weiteren Heranreifen nochmals für zwei bis drei Tage im Brutschrank. Übrig gebliebene, befruchtete Eizellen, bei denen eine Verschmelzung der Erbanlagen noch nicht stattgefunden hat, können für spätere Zyklen eingefroren werden (Kryo-konservierung).

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Übertragung der Embryonen

Die Übertragung von maximal drei Embryonen in die Gebärmutterhöhle geschieht mit Hilfe eines dünnen, biegsamen Kunststoffschlauches, der über die Scheide in die Gebärmutterhöhle eingeführt wird. Das ist nicht schmerzhaft. Je mehr Embryonen in die Gebärmutter eingebracht werden, desto höher ist die Wahrscheinlich keit einer Mehrlingsschwangerschaft. Deshalb ist die Beschränkung auf zwei bis maximal drei Embryonen sinnvoll.


Vor dem Embryotransfer stellen wir Ihnen die entstandenen Embryonen vor!

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Wenn Sie schwanger geworden sind

Zirka zwei Wochen nach der Embryonenübertragung wird der erste Schwangerschaftstest durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt ist der weitere Verlauf der Schwangerschaft jedoch noch nicht zu beurteilen.
Wichtig: Sie sollten sich und Ihren Körper jetzt etwas schonen. Trotz der nervlichen Anspannung müssen Sie versuchen, Ruhe und Ausgleich zu finden. Dabei sollten Sie allerdings Ihre gewohnten Abläufe in Beruf und Privatleben weitgehend beibehalten.

Zur Sicherheit führen wir mehrfach Kontrolluntersuchungen durch. Bereits während der zweiten Zyklushälfte oder, wenn Sie schwanger sind, auch darüber hinaus, kann die Gabe von Progesteron zur Unterstützung der Einnistung des Embryos beziehungsweise zum Erhalt der Schwangerschaft sinnvoll sein. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet Lutealphasenstützung. Sobald wir sicher sind, dass sich die Schwangerschaft normal entwickelt, überweisen wir Sie zur Schwangerschaftsbetreuung zurück zu Ihrem Frauenarzt.

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Chancen und Risiken

Über den Erfolg der Behandlungsmaßnahmen entscheiden viele Faktoren: So spielt – neben der Art und Dauer der Fruchtbarkeitsstörung – auch das Alter der Frau eine wichtige Rolle. Konkrete Zahlen zu nennen, ist daher nicht möglich.
Die heute angewendeten Behandlungsverfahren erreichen, bei planmäßigem Verlauf, annähernd den gleichen Erfolg pro Zyklus wie eine natürliche Zeugung. Bei günstigen Voraussetzungen und Ausschöpfung aller Möglichkeiten kann in der Regel 60 Prozent aller betroffenen Paare geholfen werden.
Wie beinahe jede medizinische Behandlung ist auch die Assistierte Befruchtung nicht völlig ohne Risiko, zum Beispiel

• Überstimulation

Wegen der potenziellen Gefahr einer Überstimulation wird die hormonelle Behandlung von dem behandelnden Arzt sehr sorgfältig überwacht. Bei einer Überstimulation produzieren die Eierstöcke sehr viele Eibläschen, die wiederum vermehrt Hormone ausschütten. Diese Überfunktion kann zu Übelkeit und Flüssigkeitsansammlung mit Schmerzen im Bauchraum führen. Falls bei Ihnen zuneh mend Leibschmerzen auftreten, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt darüber informieren. Ist die Überstimulation zu stark, kann eine Behandlung im Krankenhaus notwendig sein.
Durch eine regelmäßige Kontrolle kann das Risiko der schweren Überstimulation glücklicherweise auf ein bis zwei Prozent vermindert werden. Hier ist Ihre aktive Mitarbeit gefragt, indem Sie die Untersuchungstermine genau einhalten.

• Mehrlingsschwangerschaften

Die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft ist bei der IVF/ICSI grundsätzlich erhöht (ca.20 bis 30 Prozent), weil zur Sicherstellung des Erfolges meist mehrere (jedoch maximal drei) Embryonen in die Gebärmutter eingebracht werden. Viele Paare entscheiden sich zur Vermeidung einer Drillingsschwangerschaft für die Übertragung von zwei Embryonen.

• Fehlgeburten

Mit zunehmendem Alter und auf Grund der Subfertilität (eingeschränkte Zeugungs- beziehungsweise Empfängnisfähigkeit) steigt das Risiko einer Fehlgeburt leicht an.

• Operative Komplikationen

Selten treten im Rahmen der mit der IVF verbundenen chirurgischen Eingriffe Komplikationen auf. Beispielsweise kann es bei der Eizellentnahme zu Infektionen kommen oder, ebenfalls in seltenen Fällen, zu Verletzungen der im Beckenraum gelegenen Organe.

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Psychischer Stress

Eine Kinderwunschbehandlung ist nicht selten mit hohem Zeitaufwand, verschiedensten Terminen, zum Teil auch aufwendigeren Untersuchungen verbunden. Sie erfordert dann von beiden Partnern ein großes Maß an Geduld.
Die Paare erleben eine Zeit starker Gefühle, zum Teil auch starker Gefühlsschwankungen zwischen Hoffen und Bangen, Freude und Enttäuschung. Da kommt es leicht zu psychischem Stress. Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben: Teilen Sie anderen mit, wie es Ihnen geht – körperlich und seelisch. Reden Sie mit Ihrem Partner. Tauschen Sie sich mit Freunden aus, gegebenenfalls in einer Selbsthilfegruppe und vor allem auch mit uns.
Wir alle stehen zu Ihrer Unterstützung bereit, ob es nun an der Rezeption, in der Sprechstunde, bei der Blutentnahme im Hormonlabor, im Aufwachraum, im Zell- Labor oder auch im Sekretariat ist.

Klärungsgespräche

Manchmal entstehen Situationen, in denen Paare oder auch der weibliche oder männliche Partner für sich allein Orientierungsprobleme haben, nicht mehr wissen, wie es weitergeht, wie sie sich entscheiden sollen.
Für solche besonderen Situationen, die natürlich nicht täglich vorkommen, haben wir im TKO die Möglichkeit dafür geschaffen, dass Sie zusammen mit einer nichtärztlichen Mitarbeiterin Fragen und Probleme im Zusammenhang mit Ihrer Kinderwunschbehandlung besprechen können.
Mit viel Zeit in Ruhe und geschützter Atmosphäre haben Sie die Möglichkeit, das, was Sie bewegt und beschäftigt, zu klären.

Eva-Marie Kühne ist seit über zehn Jahren in unserem Zentrum tätig und daher auch vertraut mit den verschiedenen Abläufen während der Kinderwunschbehandlung. Durch eine spezielle Zusatzausbildung ist sie qualifiziert, Ihnen während der Behandlung im TKO Klärungshilfe für Ihre weitere Planung zu geben.


Im Klärungsgespräch

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Betreuungsnetzwerk

Seit einiger Zeit kooperieren wir erfolgreich mit drei alternativmedizinischen Therapeutinnen, die auch an der Beseitigung von Hindernissen auf dem Weg zum erfüllten Kinderwunsch arbeiten. Frau Anne Weiß ist Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Traditionelle chinesische Medizin. Frau Petra Neels arbeitet als psychotherapeutische Heilpraktikerin mit den Schwerpunkten Coaching und Hypnose. Frau Ulrike Schüürink ist Frauenärztin und Kinesiologin. Mit diesen Schwerpunkten zur vorbereitenden, begleitenden oder nachbereitenden Behandlung haben unsere Patientenpaare ein Netzwerk funktionierender Erfahrung zur Verfügung, das den Weg zum Wunschkind optimal begleiten soll.

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Rechtliche Grundlagen §§§

Seit der Geburt des ersten „IVF-Kindes“ im Jahre 1978 in England ist die Diskussion über die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland nicht abgeschlossen. Am 1. Januar 1991 wurde ein Embryonenschutzgesetz (EschG) erlassen, das die Anwendung der Fortpflanzungstechnik und den Umgang mit den Embryonen regelt.
Im Einzelnen sind im EschG unter anderem folgende Punkte aufgeführt: Die künstliche Befruchtung darf ausschließlich zum Zweck der Fortpflanzung eingesetzt werden, nicht zum Zweck der Forschung. Es soll vermieden werden, dass im Rahmen der assistierten Befruchtung Embryonen entstehen, die anschließend nicht in die Gebärmutter zurückgegeben werden können, also „überzählig“ sind. Innerhalb eines Behandlungszyklus dürfen der Frau maximal drei Embryonen wieder eingesetzt werden.
Experimente mit und an dem Embryo sind verboten. Damit sollen Eingriffe in das Erbgut (zum Beispiel Auswahl der Samen nach den Geschlechtschromosomen) verhindert werden. Ebenso verboten sind die Eizellenspende und die Leihmutterschaft.
Eine assistierte Befruchtung darf nur von speziell ausgebildeten Ärzten vorgenommen werden. Darüber hinaus darf die assistierte Befruchtung in den meisten Bundesländern nur bei verheirateten Paaren durchgeführt werden.
In den Bundesländern, in denen auch unverheiratete Paare behandelt werden dürfen, übernehmen allerdings die gesetzlichen Krankenkassen keinen Kostenanteil. Privat Versicherte sollten auch hier ihre Verträge überprüfen.

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Adressen und weiterführende Informationen

In den folgendenInternetportalen finden Sie ein breites Spektrum aktueller Informationen und Services, darüber hinaus ein moderiertes Forum, in dem Sie sich sowohl mit anderen Betroffenen als auch mit Experten austauschen können.

 

Neben einer ärztlichen und psychologischen Beratung ist der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe oft sehr hilfreich. Hier können Sie sich mit anderen Betroffenen über Ihre Erfahrungen und Sorgen austauschen. Der Verein für Fragen ungewollter Kinderlosigkeit – Wunschkind e. V. – nennt Ihnen gern die Adresse einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe. Auf der Website des Vereins finden Sie außerdem ausführliche Informationen zum Thema.

Wunschkind e. V.
Verein der Selbsthilfegruppen für Fragen ungewollter Kinderlosigkeit
Fehrbelliner Straße 92
10119 Berlin
Telefon: 01 80/5 00 21 66 Telefax: 0 30/69 04 08 38
Hotline: Dienstags von 19 bis 21 Uhr
E-Mail: wunschkind@directbox.com
www.wunschkind.de

Bundesverband reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e. V.
Dudweilerstraße 58
66111 Saarbrücken
Telefon: 06 81/37 35 51 Telefax: 06 8 1/37 35 39
E-Mail: brz@repromed.de
www.repromed.de

Wollen Sie psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen? Das Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (BKID) veröffentlicht im Internet eine umfangreiche Adressenliste: www.bkid.de

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